AfD verfehlt in Sachsen-Anhalt absolute Mehrheit mit 43,8 Prozent
KI-Zusammenfassung
Die AfD ist bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zwar stärkste Kraft geworden, hat die angestrebte absolute Mehrheit aber verfehlt. Wie die Landeswahlleitung am Montagmorgen mitteilte, erreichte die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei 43,8 Prozent der Stimmen und vermehrte ihr Ergebnis gegenüber der Vorwahl mehr als. Im Magdeburger Landtag verfügt sie künftig über 39 der 83 Sitze. Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze stürzte um fast 20 Punkte auf 17,2 Prozent ab; SPD, Grüne und Linke landeten jeweils bei rund neun Prozent, das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) sprang knapp über die Fünf-Prozent-Hürde. AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund beanspruchte einen „eindeutigen Regierungsauftrag“ und kündigte Zusammenarbeit nur mit Kräften an, die einen Politikwandel mittragen. Ergänzend: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen besucht Grönland und will die Partnerschaft mit der autonomen Insel ungeachtet der Forderungen von US-Präsident Donald Trump mit Investitionszusagen vertiefen.