Anteil getöteter Fahrradfahrer steigt auf 16,4 Prozent — E-Bike-Fahrer besonders gefährdet
KI-Zusammenfassung
Der Anteil der Fahrradfahrer an den Verkehrstoten in Deutschland ist 2024 weiter gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen 16,4 Prozent der im Straßenverkehr getöteten Personen auf dem Fahrrad ums Leben — ein Plus von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und von 20,6 Prozent gegenüber 2015. Der Anstieg geht vor allem auf mehr tödliche Unfälle mit E-Bikes zurück: Während die Zahl der getöteten Radfahrer ohne Hilfsmotor leicht von 250 auf 245 sank, stieg der Anteil der über 65-jährigen E-Bike-Fahrer unter den tödlich Verunglückten auf 67,3 Prozent. Insgesamt ereigneten sich 95.794 Fahrradunfälle mit Personenschaden, bei zwei Dritteln davon war ein weiterer Verkehrsteilnehmer beteiligt. In knapp 70 Prozent dieser Fälle war ein Autofahrer involviert, der zumeist auch die Hauptschuld trug — nur in jedem vierten Fall wurde dem Fahrradfahrer die Hauptverantwortung zugewiesen.
