Antizyklisches Investieren bei hoher Volatilität lohnt sich laut HSBC-Analyse
KI-Zusammenfassung
Jörg Scherer, Leiter Technische Analyse bei HSBC, weist anhand einer Dax-Analyse nach, dass Anleger bei starken Kursschwankungen antizyklisch kaufen sollten. Als Maßstab dient der VDax, das sogenannte "Angstbarometer", das erwartete Kursschwankungen am deutschen Aktienmarkt für die kommenden 30 Tage misst. Liegt der Index deutlich über seinem langfristigen Durchschnitt, signalisiert das erhöhten Stress an den Märkten. Beispiele wie der Coronapandemie-Ausbruch, der Ukraine-Kriegsbeginn im Februar 2022 und der zollbedingte Einbruch im April 2025 belegen das Muster: Ein Jahr nach dem Kriegsbeginn lag der Dax sechs Prozent höher, ein Jahr nach dem Zollstreit-Einbruch rund acht Prozent. Scherer betont, dass Volatilitätssprünge als Chance zu begreifen langfristig überdurchschnittliche Renditen ermöglichen.
