Apollo-Chef Rowan warnt vor Marktkorrektur und kritisiert "gravierende" Praktiken bei Konkurrenz-Versicherern
KI-Zusammenfassung
Marc Rowan, Mitbegründer und CEO von Apollo Global Management, hat Investoren vor einer möglichen Marktabschwung gewarnt und die Praktiken einiger Wettbewerber im Versicherungssektor als "gravierend" kritisiert. Trotz eines starken Quartals, in dem Apollo eine Billion Dollar verwaltetes Vermögen und Rekord-Erträge aus Gebühren erreichte, schätzt Rowan die Wahrscheinlichkeit eines exogenen Schocks auf 30 bis 35 Prozent ein — deutlich über dem üblichen Niveau. Als destabilisierende Faktoren nannte er eine "totale geopolitische Neuordnung", arbeits- und handelsbeschränkende Politikmaßnahmen, die inflationär wirken könnten, sowie den umfassenden KI-Zyklus. Rowan, der Apollo seit 1990 mitaufbaute und zu einem Alternativanlage- und Versicherungsriesen transformierte, äußerte sich besorgter über externe Faktoren als jemals zuvor in vier Jahrzehnten an der Wall Street. Seine Einschätzung reiht sich in Warnungen ein, die zuletzt auch JPMorgan-Chase-Chef Jamie Dimon vorgebracht hatte.
