Asiens Börsen uneinheitlich nach Trumps Zurückhaltung im Iran-Konflikt
KI-Zusammenfassung
Die asiatischen Aktienmärkte zeigten am Dienstag keinen einheitlichen Trend, obwohl US-Präsident Donald Trump einen geplanten Militärschlag gegen den Iran verschob und damit Ölpreise und Konfliktängste zunächst dämpfte. Der Topix in Tokio stieg um 0,4 Prozent auf 3.841 Punkte, während der Nikkei-225 um 0,6 Prozent auf 60.430 Punkte fiel. In China verlor der CSI-300-Index 0,6 Prozent auf 4.803 Punkte, die Börse Shanghai gab 0,1 Prozent nach. Anleger blieben nach einem Drohnenangriff in den Vereinigten Arabischen Emiraten am Wochenende vorsichtig. Fabien Yip, Marktanalyst bei IG, betonte, dass der Markt Kommentare beider Seiten solange ignoriere, bis der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus wieder zunehme. Japan überraschte mit einem BIP-Wachstum von 2,1 Prozent im ersten Quartal, doch Chefökonom Yoshiki Shinke vom Dai-ichi Life Research Institute warnte, dass der Energieschock durch den Iran-Krieg die Unternehmen belasten werde. Japans Ministerpräsidentin Sanae Takaichi und Südkoreas Präsident Lee Jae Myung wollen einer Zeitungsbericht zufolge eine gemeinsame Ölbevorratung beschließen.
