AstraZeneca und GSK überraschen mit Gewinnsprung trotz US-Drogenpreispolitik
KI-Zusammenfassung
Die britischen Pharmariesen AstraZeneca und GSK, das zweit- und neuntwertvollste Unternehmen des Vereinigten Königreichs, haben im ersten Quartal die Gewinnerwartungen übertroffen. AstraZeneca erzielte einen bereinigten Gewinn je Aktie von 2,58 Dollar gegenüber erwarteten 2,53 Dollar, GSK verbuchte 0,47 Pfund (0,63 Dollar) gegenüber prognostizierten 0,43 Pfund, jeweils laut FactSet. AstraZeneca steigerte den Umsatz um 8 Prozent auf 15,3 Milliarden Dollar, GSK legte um 5 Prozent auf 7,63 Milliarden Pfund (10,3 Milliarden Dollar) zu. CEO Pascal Soriot bezeichnete das laufende Jahr als "katalysatorreich" und bestätigte das Ziel, bis 2030 80 Milliarden Dollar Umsatz zu erreichen. Die Ergebnisse kommen zustande, während zunehmend Pharma-CEOs — darunter Vas Narasimhan von Novartis sowie die Chefs von Roche und Boehringer Ingelheim — warnen, Europa könne bei Neuzulassungen zurückfallen, falls Trumps "Most-Favored-Nation"-Politik (MFN) US-Preise an niedrigere europäische Preise koppelt. Narasimhan erwartet, dass die MFN-Realität in den kommenden 18 Monaten spürbar wird.
