Bezos hält Zweijahresplan für Weltraum-Rechenzentren für zu ambitioniert
KI-Zusammenfassung
Amazon-Gründer Jeff Bezos hält die Errichtung von Rechenzentren im Weltraum für realistisch, aber zeitlich weiter entfernt als von manchen Akteuren angekündigt. In einem CNBC-Interview erklärte der Blue-Origin-Gründer, Pläne mit einem Horizont von zwei bis drei Jahren seien „ein wenig ambitioniert“. Hürden seien die Energieversorgung, gesunkene Chipkosten und günstigere Starts. Blue Origin reichte im März bei der US-Fernmeldebehörde FCC Pläne für 51.600 Datensatelliten im Rahmen von „Project Sunrise“ ein, gestützt auf die geplante Konstellation „TeraWave“, deren Start für das vierte Quartal 2027 angestrebt wird. SpaceX-Gründer Elon Musk nannte „orbitale Rechenzentren“ als Hauptmotiv für die Fusion von SpaceX mit seinem KI-Start-up xAI. SpaceX könnte noch diese Woche den Börsengang einreichen; der Sektor hofft auf zusätzliches Kapital durch Trumps „Golden Dome“-Verteidigungsprojekt.
