Börsenschwankungen durch Iran-Krieg als Belastungsprobe für Anleger
KI-Zusammenfassung
Seit Beginn des Iran-Kriegs vor mehr als zwei Monaten hat der Aktienmarkt deutliche Schwankungen verzeichnet. Der S&P 500 verlor zwischen dem Höchststand am 27. Januar und dem Tief am 30. März rund neun Prozent, erholte sich jedoch anschließend und erreichte neue Rekordstände. Kevin Khang, leitender Volkswirt bei Vanguard Group, bezeichnete die Rücksetzer in einem Marktkommentar vom 22. April als nützliche Belastungsproben, die Anlegern Aufschluss über ihre tatsächliche Risikobereitschaft geben — Erkenntnisse, die ruhige Märkte nicht vermitteln könnten. Der CBOE-Volatilitätsindex (VIX) stieg bis Ende März auf den höchsten Stand seit April 2025, als Präsident Trump umfassende Zölle angekündigt hatte. Am Donnerstag zogen sich die Kurse von Rekordhochs zurück, während Anleger auf die iranische Reaktion auf ein US-Angebot zur Beendigung des Kriegs und Wiedereröffnung der Straße von Hormus warteten.
