Bouygues-Chef warnt vor gefährlicher Abhängigkeit Europas von US-Infrastruktur
KI-Zusammenfassung
Olivier Roussat, CEO des französischen Mischkonzerns Bouygues, hat vor einer "gefährlichen" Abhängigkeit Europas von amerikanischer Infrastruktur gewarnt. In einem CNBC-Interview nannte er Künstliche Intelligenz und Satellitentechnik als Bereiche, in denen Europa seine Souveränität stärken müsse. Roussat verwies auf das Risiko, dass ein privater Akteur wie Elon Musks Starlink — mit einem Konstellation von rund 10.000 Satelliten dominierend im globalen Markt — die Konnektivität des Kontinents unterbrechen könne. Bouygues treibt derzeit die Konsolidierung des französischen Telekommunikationsmarktes voran und hat gemeinsam mit Free-Iliad und Orange ein Kaufangebot für SFR im Wert von 20,35 Milliarden Euro abgegeben, was die Zahl der Netzbetreiber von vier auf drei reduzieren würde. SpaceX, die Muttergesellschaft von Starlink, plant einen Börsengang an der Nasdaq, der zum größten IPO aller Zeiten werden könnte.
