Burnham beruhigt Anleger: Britische Staatsanleihen stabilisieren sich nach Verkaufswelle
KI-Zusammenfassung
Die Renditen britischer Staatsanleihen (Gilts) haben sich am Montag nach schwerem Verkaufsdruck in der Vorwoche leicht entspannt. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen lag bei 5,15 Prozent, zwei Basispunkte niedriger; die 30-jährige Rendite fiel ebenfalls um zwei Basispunkte auf 5,83 Prozent. Auslöser der Turbulenzen waren schlechte Wahlergebnisse der regierenden Labour-Partei bei Kommunalwahlen, die Rücktrittsforderungen an Premierminister Keir Starmer laut werden ließen. Mögliche Nachfolger wie der frühere Gesundheitsminister Wes Streeting, die frühere Stellvertreterin Angela Rayner und der Bürgermeister von Greater Manchester, Andy Burnham, sorgen bei Anlegern für Unsicherheit über die künftige Haushaltspolitik. Burnham, der links der Parteimitte gilt, ruderte am Wochenende zurück und versicherte ITV News, er werde die Anleihemärkte nicht ignorieren. Lizzie Galbraith, Senior Political Economist bei Aberdeen, bestätigte gegenüber CNBC ein erhöhtes Risikoprämie auf britische Staatsanleihen.
