China blockiert Meta-Übernahme und verschärft Regeln gegen "Entkopplung"
KI-Zusammenfassung
Die chinesischen Behörden haben im April den 1,7 Milliarden Euro schweren Kauf des KI-Startups Manus durch Meta aus Gründen der nationalen Sicherheit blockiert. Manus hat seinen Sitz in Singapur, gilt Peking aber als strategischer Trumpf im globalen KI-Wettbewerb. Gleichzeitig führte China neue Vorschriften zur Industrie- und Lieferkettensicherheit ein, die Vergeltungsmaßnahmen gegen ausländische Firmen ermöglichen. Betroffen sind Unternehmen, die Produktion nach Vietnam oder Indien verlagern oder sich an US- und EU-Sanktionen gegen chinesische Firmen halten. Peking droht mit Geldstrafen und der Aufnahme in eine schwarze Liste für Lieferketten. Die Maßnahmen zielen darauf ab, europäische und amerikanische Risikominderungsstrategien zu unterlaufen.
