Citi-Managerin Lee sieht trotz Iran-Krieg "phänomenale" Marktresilienz
KI-Zusammenfassung
Tiina Lee, Chefin der britischen Citi-Niederlassung, hält trotz des seit 60 Tagen andauernden Konflikts mit Iran eine globale Rezession für unwahrscheinlich. In einem CNBC-Interview am Dienstag bezeichnete sie die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft angesichts der makroökonomischen Gegenwinde als "phänomenal" und geht für 2026 von einem Wachstum von rund 2,7 Prozent aus. Lee betonte Chancen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Dateninfrastruktur und Energie sowie ein Rekordvolumen bei Fusionen und Übernahmen im ersten Quartal. Gleichzeitig räumte sie ein, dass ein längerer und tieferer Krieg ein erhebliches Risiko darstelle: Der Ölpreis Brent ist bereits von rund 70 Dollar im Februar auf über 100 Dollar gestiegen und notierte am Dienstag bei 111 Dollar; eine anhaltende Eskalation könnte den Preis auf 120 bis 150 Dollar treiben. Lee bezeichnete die laufende Investitionswelle als "bedeutendsten Investitionszyklus einer Generation".
