DAX nach sechs Verlusttagen nahezu unverändert — Bayer weiter unter Druck
KI-Zusammenfassung
Der deutsche Leitindex DAX lag am Dienstagvormittag nach sechs Verlusttagen fast unverändert bei 24.134 Punkten. Analyst Timo Emden von Emden Research sprach von einer "klassischen Hängepartie", da der Iran-Konflikt ungelöst bleibt und gleichzeitig klare Signale für eine nachhaltige Entspannung fehlen. Die japanische Notenbank beließ ihren Leitzins bei 0,75 Prozent, allerdings stimmten drei von neun Ratsmitgliedern für eine Anhebung und verwiesen auf den Inflationsdruck durch den Nahost-Konflikt. Die US-Notenbank Fed beginnt am Dienstag ihre zweitägige Zinssitzung, bei der die Leitzinsen voraussichtlich unverändert bleiben; am Donnerstag folgt die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB). Die EZB veröffentlichte zudem ihre Kreditumfrage, wonach Banken im Euroraum im ersten Quartal angesichts der Iran-Kriegsfolgen ihre Kreditvergabe verschärft haben.
