Deutsche Bank einigt sich vor Prozessbeginn mit Ex-Banker Schiraldi
KI-Zusammenfassung
Kurz vor Beginn eines Schadenersatzprozesses in Frankfurt hat die Deutsche Bank mit dem ehemaligen Investmentbanker einem Vergleich geschlossen. Schiraldi hatte der Bank vorgeworfen, Unwahrheiten über ihn verbreitet und damit eine erstinstanzliche Verurteilung zu Haftstrafen verschuldet zu haben; er bezichtigte das Institut und Vorstandschef Christian Sewing einer Verschwörung, um Ärger mit US-Aufsichtsbehörden zu vermeiden. Es ist bereits die zweite Einigung im Themenkomplex: Im Februar hatte die Bank mit einem weiteren ehemaligen Banker verglichen. Die Höhe der Vergleichssumme nannte die Bank nicht; bei einem früheren Vergleich mit dem Banker Michele Foresti soll es sich laut Insidern um 35 bis 45 Millionen Euro gehandelt haben. Vier weitere Ex-Banker in London verfolgen Klagen mit demselben Hintergrund, die das Institut weiterhin als unbegründet zurückweist.