DGB-Chefin Fahimi zieht rote Linie gegen Angriffe auf Arbeitsrechte und Sozialstaat
KI-Zusammenfassung
DGB-Chefin Yasmin Fahimi hat zum Auftakt des viertägigen Bundeskongresses des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Berlin vor Angriffen auf den Sozialstaat und Arbeitsrechte gewarnt. Die ehemalige SPD-Generalsekretärin, die den Posten seit Mai 2022 innehat und sich am Montag zur Wiederwahl stellt, kündigte an, der DGB werde "klare rote Linien ziehen" gegen Eingriffe in das Arbeitszeitgesetz, die Abschaffung des Rechts auf Teilzeit und mögliche Rentenkürzungen. Als Schwerpunkte für die kommenden vier Jahre nannte sie mehr Tarifbindung, mehr Mitbestimmung und mehr Investitionen in die Zukunft. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sowie Finanzminister Lars Klingbeil und Arbeitsministerin Bärbel Bas (beide SPD) werden auf dem Kongress mit rund 400 Delegierten erwartet.
