Dimon droht mit Neubewertung von JPMorgan-Projekt in London
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JPMorgan-Chase-CEO Jamie Dimon sagte am Mittwoch in Paris gegenüber Bloomberg, die Bank könne einen geplanten Milliarden-Neubau in London überdenken, falls der britische Premierminister Keir Starmer gestürzt werde. JPMorgan kündigte Ende 2024 einen 3 Millionen Quadratfuß großen Turm in Canary Wharf an, der bis zu 12.000 Mitarbeiter aufnehmen und sechs Jahre Bauzeit erfordern soll. Dimon kritisierte die bestehende Steuerbelastung und nannte bereits gezahlte 10 Milliarden Dollar an "zusätzlichen Steuern" für das Projekt. Die Bank beschäftigt derzeit über 20.000 Menschen im Vereinigten Königreich, davon 13.000 in London. Starmer steht nach schlechten Ergebnissen bei den Kommunalwahlen unter massivem Rücktrittsdruck; bis Dienstagmorgen hatten 90 Abgeordnete seinen Rücktritt gefordert. Dimon betonte, eine grundsätzliche Strategieänderung sei nicht beabsichtigt, aber eine "feindliche" neue Regierung könne das Projekt gefährden.
