DWS und Deka kritisieren Vonovia-Aufsichtsrat wegen Millionenabfindung für Ex-Chef Buch
KI-Zusammenfassung
Große institutionelle Anleger haben auf der Vonovia-Hauptversammlung in Bochum die Abfindungsregelung für den früheren Vorstandschef Rolf Buch scharf kritisiert. Hendrik Schmidt, Corporate-Governance-Experte der DWS, warf dem Aufsichtsrat vor, bei der großzügigen Abfindung "sein Blatt eindeutig überreizt" zu haben. Andreas Thomae von Deka Investment verlangte zusätzliche Transparenz zur Vergütung. Buch erhält neben einer klassischen Abfindung ein Aktienpaket und eine Wettbewerbsverzichtsentschädigung, insgesamt mehr als 15 Millionen Euro. Aufsichtsratschefin Clara Streit verteidigte die Regelungen. Die Kritik trifft den Konzern in einer Phase strategischer Neuaufstellung unter dem neuen Vorstandschef Luka Mucic, der nach Jahren aggressiven Wachstums den Schuldenabbau vorantreibt.
