Einfluss begrenzt: Europas Strategie im Sahel
KI-Zusammenfassung
Die EU verliert seit den Militärputschen 2020-2023 in Mali, Burkina Faso und Niger den Einfluss im Sahel an Russland, China und die USA unter Donald Trump, wie die SWP-Studie „Europäische Sahel-Politik: Zurück auf Start“ feststellt. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas unterzeichnete am 24. März 2026 in Accra mit Ghana eine erste Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaft: Motorräder, Fahrzeuge, Drohnen und Anti-Drohnen-Systeme werden geliefert, finanziert aus dem 50-Millionen-Euro-Programm der EU. Am selben Tag präsentierte die EU ein 290-Millionen-Euro-Investitionspaket für Nigeria im Rahmen der Global Gateway Initiative für Glasfasernetze, Arzneimittelproduktion, Landwirtschaft und Migrationsprogramme. Kallas betont, dass Arbeitsplätze und Technologie in Afrika bleiben sollen, um Migrationsdruck und Instabilität langfristig zu reduzieren.
