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Finanzenneutralvor 1 Std

EQT will europäische Tech-Investitionen auf 250 Milliarden Euro verdoppeln

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KI-Zusammenfassung

EQT, die in Schweden gelistete Private-Equity- und Venture-Capital-Gesellschaft mit 270 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen, will ihre europäischen Investitionen in den kommenden fünf Jahren von 120 auf 250 Milliarden Euro verdoppeln. Hintergrund ist ein massives Ungleichgewicht: In den USA gingen in den vergangenen 50 Jahren 241 Unternehmen mit einem Marktwert von jeweils mindestens zehn Milliarden Dollar an die Börse, in Europa nur 14. Die EQT-Partner Matthias Wittkowski und Victor Englesson identifizieren Lücken bei Kapital, Risikokultur und Ambition als Haupthemmnisse, sehen aber eine Wende durch drei Faktoren: den sogenannten "Draghi-Bericht" des früheren EZB-Chefs Mario Draghi über Wettbewerbsfähigkeit, den durch geopolitische Spannungen verschärften Druck auf digitale Souveränität sowie den Wertschöpfungsboom durch Künstliche Intelligenz. Englesson, Leiter der Early-Stage-Tech-Investments bei EQT, betont: "Europa hat kein Start-up-Problem. Europa hat ein Scale-up-Problem."

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