Erste vierfache Fed-Dissens seit 1992 – Powell bleibt Gouverneur, Boeing leidet unter Airbus-China-Deal
KI-Zusammenfassung
Das geldpolitische Gremium der Fed (FOMC) beließ die Zinsen unverändert, doch bei der Abstimmung 8:4 zeigte sich erstmals seit 1992 eine vierköpfige Minderheit: Gouverneur Stephen Miran stimmte für eine Senkung, die Regionalpräsidenten Beth Hammack, Neel Kashkari und Lorie Logan lehnten eine lockere Tendenz in der Erklärung ab. Fed-Chef Jerome Powell bestätigte, nach seinem Ausscheiden als Vorsitzender im nächsten Monat Gouverneur zu bleiben, um sicherzustellen, dass das Justizministerium seine Ermittlungen zur Fed-Renovierung nicht wieder aufnimmt. Er gratulierte Kevin Warsh zur bevorstehenden Bestätigung als Nachfolger. Ölpreise zogen weiter an: West Texas Intermediate überschritt 107 Dollar je Barrel, Brent kletterte über 119 Dollar; die Benzinpreise in den USA stiegen auf fast 4,23 Dollar je Gallone. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen überschritt 4,4 Prozent. Boeing-Aktien fielen, nachdem China Southern Airlines 102 Airbus A320neo und eine Tochtergesellschaft 35 weitere Maschinen bestellt hatten – ein Auftrag im Wert von 21,37 Milliarden Dollar vor Rabatten.
