EU-Parlament prüft Arbeitsbedingungen bei BYD-Werk in Ungarn
KI-Zusammenfassung
Der chinesische Elektroautohersteller BYD steht erstmals als chinesisches Unternehmen wegen Arbeitsbedingungen im Europäischen Parlament zur Debatte. Die US-Nichtregierungsorganisation China Labor Watch (CLW) hatte am 14. April einen Bericht veröffentlicht, wonach Auftragnehmer beim Bau des BYD-Werks in Ungarn Tausende Beschäftigte sieben Tage die Woche mit Schichten von über zwölf Stunden arbeiten ließen. CLW-Gründer Qiang Li berichtete CNBC zudem von weiteren Todesfällen auf der Baustelle, nachdem im Februar ein Arbeiter bei einem Kranunfall ums Leben gekommen war. Der ungarische nationale Rettungsdienst bestätigte zwölf Einsätze seit dem 1. Februar sowie einen Toten. Drei Mitglieder des Europäischen Parlaments haben die Europäische Kommission offiziell um Stellungnahme gebeten. BYD, das 2025 Tesla als weltgrößten Elektroautohersteller überholt hatte, will in diesem Jahr mehr als eine Million Fahrzeuge außerhalb Chinas verkaufen.
