EU sieht Russland hinter Drohnenanschlag und warnt vor hybriden Attacken
KI-Zusammenfassung
Bei einem informellen Treffen der EU-Verteidigungsminister im irischen County Wicklow, etwa 40 Kilometer von Dublin entfernt, erklärte Außenbeauftragte Kaja Kallas, Russland führe zunehmend hybride Attacken mit physischer Wirkung, um die Unterstützung der Ukraine zu erschweren. Der deutsche Staatssekretär Sebastian Hartmann, der Verteidigungsminister Boris Pistorius vertrat, betonte, es liege im europäischen Interesse, diese hybride kriegerische Auseinandersetzung als solche wahrzunehmen. Das Treffen wurde von der deutschen Ankündigung überschattet, Russland sei für den versuchten Drohnenanschlag am Leipziger Flughafen verantwortlich. Der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur verwies auf mehrere ähnliche Vorfälle in der EU; zuvor seien russische Drohnen in den Luftraum Rumäniens und Polens eingedrungen und dort abgeschossen worden. In den baltischen Staaten dringen wiederholt ukrainische Drohnen ein, der Verdacht besteht, dass Russland diese technisch umleite. Russland weist die Sabotagevorwürfe zurück.