Europäische Aufrüstung treibt weltweite Militärausgaben auf Rekordhoch von 2,9 Billionen Dollar
KI-Zusammenfassung
Die weltweiten Militärausgaben erreichten 2025 mit 2,89 Billionen Dollar einen neuen Höchststand, wie das Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) berichtet. Europa war der Haupttreiber mit einem Plus von 14 Prozent auf 864 Milliarden Dollar; Deutschland steigerte seine Rüstungsausgaben um 24 Prozent auf 114 Milliarden Dollar und übertraf erstmals seit 1990 die NATO-Vorgabe von zwei Prozent des BIP mit 2,3 Prozent. Auch Spanien legte mit plus 50 Prozent auf 40,2 Milliarden Dollar zu und erfüllt erstmals seit 1994 das Zwei-Prozent-Ziel. Die USA senkten ihre Ausgaben hingegen um 7,5 Prozent auf 954 Milliarden Dollar, da keine neue Finanzhilfe für die Ukraine bewilligt wurde; das Wachstum der globalen Rüstungsausgaben verlangsamte sich dadurch von 9,7 Prozent im Vorjahr auf 2,9 Prozent. China, der zweitgrößte Rüstungsausgeber, erhöhte seine Ausgaben um 7,4 Prozent auf geschätzte 336 Milliarden Dollar, wobei Experten von deutlich höheren tatsächlichen Werten ausgehen.
