FCC leitet vorgezogene Lizenzüberprüfung gegen ABC nach Kimmel-Äußerung über Melania Trump ein
KI-Zusammenfassung
Die Federal Communications Commission (FCC) hat einen außergewöhnlichen vorgezogenen Erneuerungsprozess für sämtliche Sendelizenzen von ABC eingeleitet, einen Tag nachdem Präsident Trump und die First Lady gefordert hatten, Moderator Jimmy Kimmel wegen eines Scherzes zu entlassen. Kimmel hatte Melania Trump in seiner Sendung als "erwartungsvolle Witwe" bezeichnet. Die FCC, die für die Überwachung der Rundfunklizenzen zuständig ist, ordnete an, dass der Disney-Konzern als Eigentümer von ABC bis zum 28. Mai frühzeitige Erneuerungsanträge für alle lizenzierten Fernsehstationen einreichen muss — obwohl eigentlich keine Lizenz vor 2028 zur Erneuerung ansteht und eine Lizenzentziehung rechtlich als nahezu unmöglich gilt. Die Behörde begründete den Schritt mit der Notwendigkeit, eine laufende Untersuchung ordnungsgemäß durchführen zu können und zu prüfen, ob der Sender seinen öffentlich-rechtlichen Pflichten generell nachkommt. Kritiker dürften den Vorgang als politisch motivierten Eingriff in die Pressefreiheit werten.
