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Politikneutralvor 2 Std

Ferienhaus als Geldanlage: Hohe Kosten und Standortrisiken überwiegen oft

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KI-Zusammenfassung

Der Kauf eines Ferienhauses als eigener Rückzugsort mit zusätzlicher Vermietungseinnahme ist eine verlockende, aber finanziell riskante Geschäftsidee, die besonders in Zeiten niedriger Zinsen boomte. Jonas Hahn, Professor für Immobilienmanagement an der Frankfurt University of Applied Sciences, bestätigt, dass Ferienhäuser von steigender Nachfrage nach individuellem Urlaub seit der Pandemie profitieren können. Entscheidend für die Rentabilität ist die Lage: Wirtschaftlich attraktiv sind nur Ganzjahresdestinationen mit guter Infrastruktur, doch diese sind zugleich die teuersten. Laut Sparkassen können Ferienhäuser in Toplagen schnell 10.000 Euro pro Quadratmeter kosten; auf Sylt sind Objekte unter einer Million Euro inzwischen selten. Die scheinbar einfache Vermietung über Plattformen wie Airbnb birgt zudem versteckte Aufwände und regulatorische Unsicherheiten.

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