Frontier Airlines erwartet 3 bis 5 Prozent höhere Erlöse nach Spirit-Aus
KI-Zusammenfassung
Frontier Airlines rechnet mit einem spürbaren Umsatzschub durch die Insolvenz von Spirit Airlines, die am Wochenende überraschend den Betrieb einstellte. Chief Commercial Officer Bobby Schroeter äußerte auf einer Telefonkonferenz am Dienstag, dass frühere Kapazitätsanpassungen bei Spirit einen Anstieg der Erlöse pro verfügbarem Sitzkilometer um 3 bis 5 Prozent nahelegten. Vor ihrem Zusammenbruch — dem größten einer US-Fluggesellschaft seit Jahrzehnten — deckte sich Spirits Angebot zu 35 Prozent mit dem von Frontier und zu 31 Prozent mit dem von JetBlue Airways, wie Raymond-James-Analystin Savanthi Syth am Sonntag errechnete. Frontier erwartet im zweiten Quartal einen Anstieg der Unit-Revenue um mehr als 20 Prozent, gestützt auf starke Nachfrage und weniger Wettbewerb auf eigenen Strecken; der angepasste Verlust je Aktie soll zwischen 45 und 60 Cent liegen. Die Frontier-Aktie legte nach Veröffentlichung der Quartalsergebnisse am Nachmittag um mehr als 6 Prozent zu. Frontier und Spirit hatten sich ursprünglich auf eine Fusion geeinigt, bevor JetBlue 2022 mit einem Barangebot dazwischenfuhr — ein Geschäft, das 2024 von einem US-Richter blockiert wurde. JetBlue kündigte unterdessen eine deutliche Ausweitung am Flughafen Fort Lauderdale-Hollywood International in Florida an, Spirits ehemaliger Heimatbasis.
