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TechnologieneutralGestern, 22:53

Fusion-Startup Zap Energy setzt vorerst auf Kernspaltung, um Energiebedarf zu decken

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KI-Zusammenfassung

Das US-amerikanische Fusion-Startup Zap Energy, das mehr als 300 Millionen Dollar eingeworben hat, ergänzt sein Geschäftsmodell um Kernspaltung, um den rasch wachsenden Energiebedarf von KI-Rechenzentren schneller decken zu können. Die neue Geschäftsführerin Zabrina Johal begründete den Schritt damit, dass netzbereite Fusionskraftwerke voraussichtlich erst in zehn oder mehr Jahren Realität werden, während der Stromverbrauch der KI-Infrastruktur bis 2030 nahezu verdreifachen soll. Fusionskraftwerke, die leichte Atome wie Wasserstoff verschmelzen, befinden sich noch im Experimentierstadium; Kernspaltung, bei der schwere Atome wie Uran gespalten werden, ist hingegen seit den 1950er Jahren kommerziell nutzbar. Johal betonte, dass beide Technologien ähnliche technische Herausforderungen aufwiesen und Synergien in der Entwicklung bestünden. Das Unternehmen zielt darauf ab, der Industrie zeitnah verfügbare Energie zu liefern, statt auf die langfristige Erforschung der Fusion zu setzen.

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