General Motors vor Quartalsbericht: Umsatzrückgang und Belastungen durch Iran-Krieg erwartet
KI-Zusammenfassung
General Motors (GM) legt am Dienstag vor Börsenbeginn seine Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Analysten der Datenfirma LSEG erwarten einen bereinigten Gewinn je Aktie von 2,62 Dollar bei einem Umsatz von 43,68 Milliarden Dollar — das würde einem Umsatzrückgang von rund einem Prozent und einem Rückgang des bereinigten Gewinns je Aktie um 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen. Im ersten Quartal 2025 hatte GM noch 44,02 Milliarden Dollar Umsatz, einen Nettogewinn von 2,78 Milliarden Dollar und ein bereinigtes Betriebsergebnis (EBIT) von 3,49 Milliarden Dollar erzielt. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet GM mit einem Nettogewinn von 10,3 bis 11,7 Milliarden Dollar, einem bereinigten EBIT von 13 bis 15 Milliarden Dollar und einem Gewinn je Aktie zwischen 11 und 13 Dollar. Investoren werden neben den Quartalsergebnissen und möglichen Anpassungen der Jahresprognose vor allem die Auswirkungen des Iran-Kriegs, Zölle und weitere Abschreibungen im Elektrofahrzeug-Geschäft verfolgen. Nach bereits 7,6 Milliarden Dollar EV-Abschreibungen im vergangenen Jahr kündigte der Autobauer weitere, jedoch niedrigere Belastungen an.
