Genoverband-Chef Hoeck rechnet mit mehr Firmenpleiten und höheren Kreditausfällen
KI-Zusammenfassung
Michael Hoeck, Chef des Genoverbands, rechnet im laufenden Jahr mit steigenden Kreditausfällen und mehr Firmenpleiten, sofern die Regierung nicht erneut Auffang- und Stützungsprogramme auflegt wie während der Corona-Pandemie. In einem Interview mit Bloomberg News nannte er als Belastungsfaktoren die geopolitische Lage im Nahen Osten, steigende Energiepreise und unterbrochene Lieferketten, die sich auch in den Bankbilanzen niederschlagen dürften. Hoeck hält den genossenschaftlichen Bankensektor insgesamt für stabil, warnte jedoch vor strukturellen Risiken: Nach den jüngsten Stützungsmaßnahmen für mehrere Volks- und Raiffeisenbanken befürchtet er einen "Moral Hazard", da die genossenschaftliche Solidargemeinschaft schwache Institute vor den Folgen eigener Fehlentscheidungen schützen könnte.
