Golfstaaten planen Pipelines als Ausweichroute zur blockierten Straße von Hormus
KI-Zusammenfassung
Seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran Ende Februar blockiert Teheran die Straße von Hormus und legt damit rund ein Fünftel der weltweiten Energieversorgung lahm. Hunderte Öl- und Gastanker stranden. Die Financial Times berichtete im April, dass Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere Staaten den Bau neuer Ölpipelines prüfen, die parallel zu bestehenden Leitungen verlaufen sollen, sowie den Ausbau alternativer Exportterminals. Bereits während des Iran-Irak-Kriegs 1980–1988 hatten Saudi-Arabien die Ost-West-Pipeline und die VAE die Habshan-Fudschaira-Pipeline gebaut, um die Meerenge zu umgehen. Zusätzlich drängen China, Indien und die Europäische Union auf beschleunigte Investitionen in erneuerbare Energien.
