Großbritannien leidet unter Energiepreisschock trotz geringerer Energieintensität
KI-Zusammenfassung
Obwohl die Energieintensität der britischen Wirtschaft laut Office for Budget Responsibility seit Mitte der 1970er Jahre um 70 Prozent gesunken ist, belastet der aktuelle Ölpreis- und Gasschock Großbritannien erheblich. Die durchschnittlichen Strompreise lagen im April laut Internationaler Energieagentur bei 110,56 Dollar pro Megawattstunde und damit deutlich über denen Japans (92,89 Dollar), Deutschlands (88,98 Dollar), Frankreichs (44,19 Dollar) und der USA (26,48 Dollar). Die britische Regierung führt dies auf das "Marginal Pricing"-System zurück, bei dem die teuerste Energiequelle zur Deckung der Nachfrage den Preis für alle Erzeuger bestimmt – derzeit Erdgas. Die hohen Kosten treffen Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen; die Keramikfirma Denby Pottery und British Steel wurden als Beispiele für energieintensive Betriebe genannt, die unter den Preisen leiden. Die Energieregulierungsbehörde Ofgem kündigte eine Überprüfung der Preisobergrenzen an.
