Händler nutzen Volatilitätsarbitrage bei Halbleitern als Absicherungsstrategie
KI-Zusammenfassung
Eine optionsbasierte Handelsstrategie gewinnt derzeit an Beliebtheit: Händler verkaufen Abwärtsschutz in Halbleiteraktien, wo die Implizite Volatilität mit 46 beim VanEck Semiconductor ETF (SMH) mehr als 2,5-mal so hoch ist wie beim S&P 500, wo der VIX bei rund 17 notiert. Die Prämien aus dem Verkauf von Puts fließen in den Kauf von Index-Puts oder VIX-Calls, um das breite Marktrisiko abzusichern. Scott Bauer, CEO der Prosper Trading Academy in Chicago, erklärt die Logik: Steigen die Chip-Aktien, behält man die Nettoprämie; fallen sie, zahlt sich der S&P-500-Schutz aus. Ein zusätzlicher Vorteil liegt in der ungewöhnlichen Dynamik der Halbleitervolatilität, die trotz oder gerade wegen parabolischer Kursgewinne gestiegen ist — was bedeutet, dass selbst bei Kursrückgängen die Volatilität sinken und die verkauften Puts weiter entwerten könnte. Am Mittwoch wurden im SMH mehr als fünfmal so viele Puts verkauft wie Calls gekauft.
