HALO-Trade: Investoren setzen auf Firmen, die KI nicht ersetzen kann
KI-Zusammenfassung
Josh Brown, Mitbegründer und CEO von Ritholtz Wealth Management, prägte im Februar 2026 den Begriff HALO — "heavy assets, low obsolescence" — für eine Anlagestrategie, die auf Unternehmen setzt, die der Künstlichen Intelligenz physische und infrastrukturelle Hürden entgegensetzen. Goldman Sachs und Morgan Stanley haben HALO in ihre Analyse aufgenommen, während die von Brown genannten Beispiele FedEx und ExxonMobil seit Jahresbeginn jeweils um knapp 30 % zugelegt haben und Coca-Cola um rund 17 %. Dave Mazza, CEO von Roundhill Investments, bringt die Kriterien auf den Punkt: HALO-Unternehmen besitzen materielle Vermögenswerte und zeichnen sich durch Beständigkeit aus. Roundhill brachte am vergangenen Donnerstag den Roundhill Halo ETF (Ticker: LOHA) an die Börse, der die größten US-Börsennotierten nach Anteil physischer, durch KI nicht substituierbarer Infrastruktur filtert — von Industrie über Transport bis Bergbau. Brown, der Roundhill in begrenzter beratender Funktion unterstützt, betonte gegenüber CNBC, dass kein Prompt an ein Large Language Model das Kerngeschäft dieser Firmen gefährde; vielmehr profitierten sie wahrscheinlich selbst von KI.
