Höhere Benzinpreise treiben US-Autokäufer verstärkt zu Elektroautos
KI-Zusammenfassung
Der Anteil US-amerikanischer Autokäufer, die ihren Benziner gegen ein Elektrofahrzeug tauschen, ist laut Edmunds-Daten stark gestiegen: Von 67,1 Prozent im Januar auf 72,1 Prozent im April, ein Plus von sieben Prozentpunkten. Auch die Markentreue bei E-Autos wuchs: 35,4 Prozent der Käufer tauschten ein altes Elektroauto gegen ein neues ein, 44,5 Prozent gegen ein gebrauchtes. Die Entwicklung erfolgt trotz Wegfalls bundesstaatlicher Förderungen und der Rückkehr vieler Hersteller zu Verbrennern und Hybriden. Ivan Drury, Senior Director of Insights bei Edmunds, vermutet steigende Benzinpreise als Haupttreiber: Der nationale Durchschnittspreis lag laut AAA rund 44 Prozent über dem Vorjahresniveau, nachdem die USA und Israel am 28. Februar Angriffe auf den Iran geflogen hatten. Erin Keating von Cox Automotive ergänzte, dass der durchschnittliche Transaktionspreis bei etwa 50.000 Dollar liege und hohe Zinsen die Kaufentscheidung weiter erschwerten.
