Hohe Energiekosten gefährden Europas Position im globalen Wettbewerb um KI
KI-Zusammenfassung
Europa strebt eine führende Rolle in der künstlichen Intelligenz an, doch steigende Energiepreise könnten diese Ambitionen zunichtemachen. Michael Brown, Global Investment Strategist bei Franklin Templeton, erklärte gegenüber CNBC, dass energieintensive Investitionen dorthin fließen, wo Strom am günstigsten ist — für ein neues sieben Milliarden Dollar teures Rechenzentrum käme daher nur die USA oder China in Frage. Olivier Darmouni, Associate Professor an der HEC Paris, warnt, dass der rasche Ausbau von Rechenzentren die Strompreise in Hotspots wie Texas, Virginia, Slough und Paris um 20 bis 40 Prozent in die Höhe treiben könnte. Laut Internationaler Energieagentur lagen die Energiepreise für energieintensive Industrien in Europa im vergangenen Jahr durchschnittlich etwa doppelt so hoch wie in den USA und 50 Prozent über dem Niveau in China und Indien. Derzeit entfallen zwei Prozent des weltweiten Stromverbrauchs auf Rechenzentren, gegenüber 1,7 Prozent im Jahr 2024.
