HSBC verfehlt Gewinnschätzung – höhere Risikovorsorge belastet Quartalsergebnis
KI-Zusammenfassung
Die britische Großbank HSBC hat im ersten Quartal einen Vorsteuergewinn von 9,37 Milliarden Dollar erzielt und damit die Analystenschätzungen von 9,59 Milliarden verfehlt. Der Gewinn vor Steuern sank um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr, während der Umsatz mit 18,62 Milliarden Dollar um sechs Prozent stieg und die Erwartungen übertraf. Die erwarteten Kreditverluste beliefen sich auf 1,3 Milliarden Dollar, was 400 Millionen mehr als im Vorjahresquartal und neun Prozent schlechter als der Konsens ist; sie resultieren aus einer Engage-ment-Übernahme in Großbritannien sowie Vorsorgen wegen der unsicheren wirtschaftlichen Lage infolge des Nahostkonflikts. Die Aktien fielen in Hongkong um 3,7 Prozent. HSBC bestätigte das Ziel, bis Juni 2026 1,5 Milliarden Dollar an jährlichen Kosteneinsparungen zu realisieren, und rechnet durch die Privatisierung der Hang Seng Bank bis 2028 mit 500 Millionen Dollar an Synergieeffekten.
