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Technologieneutralvor 3 Std

Infraschall als Erklärung für Spukerscheinungen wissenschaftlich bestätigt

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KI-Zusammenfassung

Eine neue Studie in der Fachzeitschrift Frontiers in Behavioral Neuroscience liefert weitere Belege dafür, dass Infraschall — niederfrequente Schallwellen unter der menschlichen Hörschwelle — für das Gefühl einer "gespenstischen Präsenz" verantwortlich sein kann. Quellen wie vibrierende Rohrleitungen, Klimaanlagen, Verkehrslärm oder Windkraftanlagen erzeugen solche Schwingungen. Die Forschung baut auf Arbeiten des Psychologen Richard Wiseman von der University of Hertfordshire aus dem Jahr 2003 auf, bei denen Probanden in Hampton Court Palace in Surrey und den South Bridge Vaults in Edinburgh vermehrt ungewöhnliche Wahrnehmungen an Orten mit Spukgerüchten meldeten — unabhängig davon, ob sie diese Gerüchte kannten. Wiseman vermutete, dass lokale Magnetfeldschwankungen und andere Umweltfaktoren das Gehirn beeinflussen und ähnliche Effekte auslösen können wie die elektrische Stimulation des Gyrus angularis, der das Gefühl einer unsichtbaren Person hervorrufen kann.