Insolvenz der Genossenschaft Cehatrol: 6000 Anleger bangen um 18 Millionen Euro
KI-Zusammenfassung
Das Amtsgericht Charlottenburg hat Ende März das Insolvenzverfahren über die Genossenschaft Cehatrol eröffnet. Rund 6000 Geldgeber bangen nun um insgesamt etwa 18 Millionen Euro. Cehatrol hatte gezielt bei Systemskeptikern und sogenannten Aussteigern um Investoren geworben und mit astronomischen Renditen aus Geschäftsfeldern wie Edelmetallhandel, Kryptowährungen und angeblich bahnbrechenden Erfindungen gelockt. Eine Anlegerin überwies 275.000 Euro aus einem Wohnungsverkauf nach einem Besuch der „Hippie-Kommune" auf Sardinien. Kapitalmarktrechtler Daniel Blazek, der einige Geldgeber vertritt, bestätigt die gezielte Ansprache bestimmter Gruppen. Frank Knauer, jahrelang Kopf hinter Cehatrol, lehnte ein Interview ab und bestätigte lediglich schriftlich das Sardinien-Projekt sowie weitere Geschäftsfelder.
