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Technologieneutral20. Mai 2026

Iran führt kostenpflichtiges "Internet-Pro" für ausgewählte Gruppen ein

Deutsche Welleiran-internet

KI-Zusammenfassung

Der iranische Nationale Sicherheitsrat hat einen Plan genehmigt, der bestimmten Gruppen gegen Bezahlung Zugang zum sogenannten "Internet-Pro" gewährt. Dabei handelt es sich nicht um eine technische Verbesserung, sondern um den regulären Internetzugang mit einem täglichen Limit für ausländische Webseiten und internationalen Datenverkehr. Die Journalistin und Internetforscherin Solmaz Eikder, die für die Exil-Plattform "Filterban" arbeitet, erklärt, dass selbst Nutzer dieses Angebots blockierte Plattformen wie Instagram, X und YouTube weiterhin nur per VPN erreichen können. Das Internet im Iran ist seit den US-israelischen Angriffen am 28. Februar landesweit abgeschaltet — die längste solche Sperre mit mittlerweile über 80 Tagen Dauer. Die Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani begründet das "Internet-Pro" mit dem Schutz der Wirtschaftstätigkeit in Krisenzeiten.

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