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Geopolitikneutralvor 4 Std.

Iran: "Hormus wird erst nach Kriegsentschädigung eröffnet"

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KI-Zusammenfassung

Nach dem dritten Ultimatum von US-Präsident Donald Trump an Teheran verweigert der Iran weiterhin die Öffnung der Straße von Hormus für den internationalen Schiffsverkehr. Mehdi Tabatabaei, Kommunikationsbeauftragter im Büro von Präsident Massud Peseschkian, erklärte am 6. April 2026, die Meerenge werde erst dann wieder freigegeben, wenn die Kriegsschäden des Iran „vollständig aus einem Teil der Transitgebühren kompensiert werden“. Das Marinekommando der Revolutionsgarden verkündete, Hormus werde „niemals wieder in ihren früheren Zustand zurückkehren, insbesondere nicht für die USA und Israel“. Außenpolitischer Berater Ali-Akbar Welajati drohte darüber hinaus, bei weiteren US- und israelischen Angriffen könnten auch die Meerenge Bab al-Mandab und der Suezkanal blockiert werden. Trump hatte auf Truth Social „ihr verrückten Mistkerle“ geschrieben und bis Dienstag 20:00 Uhr Washingtoner Zeit eine letzte Frist gesetzt, „sonst bleibt kein Kraftwerk und keine Brücke stehen“. Parallel dazu vermittelt Pakistan zwischen Washington und Teheran über einen 45-tägigen Waffenstillstandsplan, den der Iran jedoch ablehnt. Unterdessen beschädigten iranische Drohnen nach Angaben der staatlichen Erdölgesellschaft Kuwaits „schwer“ mehrere kuwaitische Öl- und Petrochemieanlagen.

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