Iran prüft neuen US-Friedensvorschlag, Trump rechnet mit schnellem Kriegsende
KI-Zusammenfassung
Der Iran prüft derzeit über pakistanische Vermittler übermittelte Nachrichten der USA, hat aber noch keine Antwort gegeben, wie der Sprecher des Außenministeriums, Esmaeil Baqaei, am Donnerstag mitteilte. Die Äußerungen folgten Berichten von Axios und anderen Medien, wonach beide Seiten einem 14-Punkte-Memorandum zur Beendigung des Kriegs und zur Vorbereitung weiterer Atomgespräche nahekommen. Präsident Donald Trump erklärte im Weißen Haus, die Iraner wollten "sehr gerne einen Deal", und sagte am Mittwochabend bei einer Wahlkampfveranstaltung für den republikanischen Gouverneurskandidaten Burt Jones in Georgia voraus, der Krieg werde "schnell vorbei sein". Die Hoffnungen auf ein Ende des mehr als zwei Monate andauernden Konflikts ließen am Mittwoch die Aktienkurse steigen und Ölpreise fallen, doch am Donnerstag kehrten die Märkte in die Gegenrichtung zurück. Unklar bleibt die Lage an der Straße von Hormus: Die USA hatten am Montag die Operation "Project Freedom" gestartet, um Handelsschiffe aus dem Persischen Golf zu eskortieren, pausierten das Vorhaben aber am Dienstag überraschend. NBC News berichtete, Saudi-Arabien habe die Operation scharf kritisiert und die Nutzung seiner Militärstützpunkte und des Luftraums für die USA ausgesetzt; laut Wall Street Journal wurden diese Beschränkungen inzwischen wieder aufgehoben. Der ranghohe iranische Vertreter Mohsen Rezaee erklärte, Teheran werde eine Wiedereröffnung der Meerenge durch die USA nicht dulden.
