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Gesellschaftneutralvor 1 Std

Iran richtet erneuten Protestteilnehmer von 2022 hin — UN verurteilt Folter und Hinrichtungswelle

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Der Iran hat den 27-jährigen Barbier Mehrab Abdollahsadeh in der nordwestlichen Stadt Urmia hingerichtet, wie iranische Staatsmedien am 3. Mai 2026 berichteten; ihm wurde vorgeworfen, bei den Protesten im Herbst 2022 eine Sicherheitskraft getötet zu haben. Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights mit Sitz in Norwegen erklärte, Abdollahsadeh sei seit Oktober 2022 inhaftiert gewesen, das Urteil im Dezember 2025 vom obersten Gerichtshof bestätigt und ein Berufungsgesuch im Januar 2026 abgelehnt worden. Die Organisation wirft der iranischen Justiz vor, den Mann 42 Tage lang psychischer und physischer Folter ausgesetzt zu haben, um ein Geständnis zu erzwingen; vor Gericht soll er die Vorwürfe dementiert haben. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, hatte bereits am Mittwoch zuvor die zahlreichen Festnahmen und Hinrichtungen der vergangenen Wochen verurteilt. Seit den Massenprotesten unter dem Motto "Frau, Leben, Freiheit" nach dem Tod von Jina Mahsa Amini ließ die Justiz mehr als ein Dutzend Männer hinrichten.

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