Iran will Big-Tech-Konzerne für Seekabel in der Straße von Hormus zur Kasse bitten
KI-Zusammenfassung
Iran hat angekündigt, US-Technologiekonzernen Gebühren für die Nutzung von Unterwasser-Internetkabeln in der umkämpften Straße von Hormus zu verlangen. Ebrahim Zolfaghari, Sprecher des iranischen Militärs und der Revolutionsgarden, erklärte am 9. Mai, man werde „Gebühren auf Internetkabel erheben“. Die staatsnahen Medien Tasnim und Fars legten detailliertere Pläne vor, die gezielt Meta, Google, Amazon und Microsoft als Lizenzgebührenpflichtige nennen und Iran das alleinige Recht auf Reparatur und Wartung der Kabel zuschreiben. Die Umsetzung bleibt unklar, da die meisten Kabelrouten durch omanisches Hoheitsgebiet führen. Die Drohung dürfte Bemühungen von Tech-Konzernen und Golfstaaten beschleunigen, alternative Routen um den digitalen Engpass Straße von Hormus herumzufinden.
