Geopolitikneutralvor 2 Std
Irankrieg treibt Deutsche Börse zu Rekordgewinn im ersten Quartal
Handelsblatt Finanzendes-irankriegs
KI-Zusammenfassung
Die Deutsche Börse hat im ersten Quartal einen Rekordgewinn erzielt, weil Anleger angesichts der militärischen Eskalation im Nahen und Mittleren Osten ihre Risikopositionen massiv umgeschichtet haben. Die Nettoerlöse stiegen um elf Prozent auf 1,82 Milliarden Euro, sowohl der Umsatz als auch der Betriebsgewinn lagen leicht über den Analystenerwartungen. Finanzchef Jens Schulte verwies auf die hohe Volatilität und geopolitische Unsicherheit nach dem Ausbruch des Irankriegs. Am 3. März, wenige Tage nach Kriegsbeginn, wurden bei der Derivatetochter Eurex 31 Millionen Finanzkontrakte gehandelt — ein neuer Tagesrekord. Auch an der Energiebörse EEX zog der Handel mit Strom- und Gasprodukten deutlich an.
