JPMorgan-Gruppe zieht Kreditlinie für angeschlagenen KKR-Fonds FSK um 648 Millionen Dollar ein
KI-Zusammenfassung
Eine Bankengruppe unter Führung von JPMorgan Chase hat ihre Kreditlinie für den von KKR mitverwalteten Private-Credit-Fonds FS KKR Capital Corp. (FSK) am Freitag um 648 Millionen Dollar, also rund 14 Prozent, auf 4,05 Milliarden Dollar gekürzt. Einige Kreditgeber sollen ihre Verpflichtungen ganz beendet haben. Dieser Schritt erfolgte Tage bevor KKR am Montag bekanntgab, 300 Millionen Dollar in den angeschlagenen Fonds zu pumpen — 150 Millionen als Eigenkapital und 150 Millionen zum Rückkauf von Anteilen abwanderungswilliger Anleger. Der Fonds, den KKR gemeinsam mit Future Standard betreibt, gilt als einer der sichtbarsten Risse im Private-Credit-Markt: Seine Aktien sind innerhalb eines Jahres um fast die Hälfte gefallen und notieren mit hohem Abschlag zum Nettoinventarwert. Im März hatte Moody's die Ratings von FSK auf Ramschniveau herabgestuft. Im ersten Quartal beliefen sich die Verluste auf rund 560 Millionen Dollar, der Nettoinventarwert sank um etwa zehn Prozent. Kredite ohne laufende Zinserträge stiegen von 5,5 Prozent zum Jahresende auf 8,1 Prozent, darunter Darlehen an den Softwarehersteller Medallia und den Dentaldienstleister Affordable Care.
