Kanzler Merz: USA werden vom Iran "gedemütigt" – Europas Geduld reißt
KI-Zusammenfassung
Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Verhandlungsstil des iranischen Regimes scharf kritisiert und erklärt, die Vereinigten Staaten würden von der iranischen Führung "gedemütigt". In einem Gespräch mit Studenten in Marsberg bezeichnete Merz die Revolutionsgarden als maßgebliche Kraft hinter der Taktik, amerikanische Unterhändler nach Islamabad zu locken, ohne Verhandlungsergebnisse zu liefern. Die ungewöhnlich scharfen Worte spiegeln zunehmende Frustration europäischer Regierungschefs wider, die den Militäreinsatz der USA im Nahen Osten als nicht abgestimmten "Krieg der Wahl" betrachten. Neben Merz äußerten auch der britische Premierminister Keir Starmer, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni Bedenken, in einen weiteren "Endloskrieg" hineingezogen zu werden. Die europäischen Sorgen werden durch die wirtschaftlichen Folgen verstärkt: Der Konflikt untergräbt Merz' Bemühungen, die schwächelnde deutsche Wirtschaft anzukurbeln, und treibt die Energiepreise nach oben.
