Kehrtwende bei Apple: Siri-KI wird künftig mit Nutzerdaten trainiert
KI-Zusammenfassung
Apple bricht ein zentrales Datenschutzversprechen und will persönliche Nutzerdaten aus Siri-Gesprächen erstmals zum Training seiner KI-Modelle nutzen. Eine entsprechende Datenschutzerklärung findet sich in der aktuellen Vorabversion von iOS 27; laut Berichten von Entwicklern mit Zugriff auf den Release Candidate wird das Update am 14. September für alle Nutzer erscheinen. Vorgesehen ist die Speicherung sämtlicher Siri- und Diktierinteraktionen, einschließlich Audiodaten und Transkripte; Apple betont, dass die Daten nicht mit dem Apple-Account verknüpft werden und „Prüfpersonal“ die Aufzeichnungen kontrollieren könne. Die Aufnahme erfolgt über ein Opt-in-Verfahren: Bei der Aktivierung von Siri AI fragt der Hersteller, ob der Nutzer zur Verbesserung des Chatbots beitragen möchte; die Zustimmung lässt sich anschließend unter „Einstellungen > Analyse & Verbesserungen“ widerrufen. Der Dialog selbst kann nicht dauerhaft abgelehnt werden — auf der Warnmeldung stehen nur „Zustimmen“ und ein farblich unauffälliger „Jetzt nicht“-Button. Damit rückt Apple von der bisherigen Kategorien-Ablehnung eines solchen Datentrainings ab, mit der sich der iPhone-Hersteller bisher klar von der Konkurrenz abgehoben hatte.