Kompromiss im US-Senat bringt Krypto-Marktstrukturgesetz voran
KI-Zusammenfassung
US-Senatoren Thom Tillis (Republikaner, North Carolina) und Angela Alsobooks (Demokratin, Maryland) haben einen Kompromisstext für das CLARITY Act vorgelegt, das wichtigste Krypto-Gesetz der laufenden Legislaturperiode. Der Entwurf verbietet Ertragsähnliche Prämien für das bloße Halten von Stablecoins — ein Zugeständnis an Banken, die vor Kapitalabfluss warnen — erlaubt sie aber bei der Nutzung oder Ausgabe von Stablecoins. Die Krypto-Branche begrüßte den Fortschritt: Coinbase-CEO Brian Armstrong und Blockchain-Association-Chefin Summer Mersinger riefen den Senats-Bankenausschuss zur schnellen Abstimmung auf. Ausschussvorsitzender Tim Scott (Republikaner, South Carolina) sprach von einer Annäherung an einen Konsens für Mai. Die Bankenlobby um American Bankers Association und Bank Policy Institute kritisierte den Kompromiss jedoch und warnte, Erträge auf Stablecoins könnten Verbraucher-, Kleinunternehmen- und Landwirtschaftskredite um ein Fünftel oder mehr reduzieren. Ob alle 13 republikanischen Ausschussmitglieder zustimmen, bleibt unklar.
