K+S kämpft unter deutschen Auflagen um Wirtschaftlichkeit des Kalibergbaus
KI-Zusammenfassung
Der Kali-Hersteller K+S produziert zwar weltweit etwa zehn Prozent des Marktes und fördert in Deutschland jährlich rund 5,5 Millionen der insgesamt sieben Millionen Tonnen Kalisalz, doch die Wirtschaftlichkeit ist fragil. Das Verbundbergwerk Werra in Heringen erstreckt sich über 30 mal 25 Kilometer unter hessischem Boden, 1.500 Mitarbeiter arbeiten auf einer Fläche von Hamburger Größe. 2025 erzielte K+S einen operativen Gewinn von 613 Millionen Euro, doch nach Investitionen bleibt kaum etwas übrig. Hohe Energiepreise, langwierige Genehmigungsverfahren und strenge Auflagen in Deutschland drücken die Margen: Jede geförderte Tonne ist hier teurer als anderswo. Carin-Martina Tröltzsch, stellvertretende Vorstandschefin von K+S, betont die Bedeutung des Rohstoffs für Medizin und Landwirtschaft: "Ohne unsere Produkte geht in den OP-Sälen das Licht aus."
