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Technologieneutralvor 2 Std

Künstliche Intelligenz verdrängt Windkanäle im Motorsport

Ars Technicaaerodynamic-downforce

KI-Zusammenfassung

Die computergestützte Strömungssimulation (CFD) hat im Motorsport eine neue Stufe erreicht: Künstliche Intelligenz löst zunehmend Windkanäle als zentrales Entwicklungswerkzeug ab. Seit Jim Hall bei Chaparral und Colin Chapman bei Lotus in den 1960er-Jahren erkannten, dass Luftdruck die Rennwagen auf die Strecke presst, dominiert Aerodynamik den Rennsport. Windkanäle ersetzen teure Streckentests, doch nun beschleunigt KI-gestützte CFD die Designiterationen massiv und reduziert Kosten weiter. Die meisten Serien — darunter Formel 1, die World Endurance Championship, Formel E und NASCAR — haben Streckentests streng limitiert, was virtuelle Simulationen zusätzlich begünstigt. Frühe Entwürfe werden heute zunächst digital entwickelt und erst danach mit Modellen im Windkanal validiert.

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